Foto: Anne Orthen

Welches sind Ihre Lieblingsecken oder bevorzugten Viertel und wo gehen Sie lieber nicht hin?
Die Carlstadt mit der Bilker Straße als Straße der Romantik und Revolution mit der reichen Kultur wie Geschichte, inklusive Carlsplatz, haben für mich – beruflich wie privat – große Aufenthaltsqualität. Seltener bin ich im Düsseldorfer Norden. Aber wenn, dann fahre ich gerne nach Grafenberg, um im Wildpark ausgedehnte Spaziergänge zu unternehmen.

Was sollte man als Bürger oder Besucher der Stadt nicht verpassen?
Die reichhaltige und umfassende Kultur- und Musikszene sollte man sich nicht entgehen lassen. Besonders empfehlen möchte ich – nicht ganz uneigennützig – das mit einem German Design Award gekrönte Schumann-Haus. Es ist das einzige in seiner historischen Bausubstanz noch erhaltene Gebäude, in dem die weltberühmten Schumanns in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Düsseldorf gelebt haben. Das moderne Musikmuseum wurde im Dezember 2023 feierlich eröffnet und erfreut sich seither wachsender Beliebtheit.

Was vermissen Sie am meisten, wenn Sie unterwegs sind?
Dann vermisse ich den Ausblick auf den schönen Rhein, einen Besuch der Maxkirche zur inneren Einkehr oder auch Kleinigkeiten, wie z. B. eine perfekt zubereitete Erbsensuppe auf dem Carlsplatz.

Was würden Sie als Oberbürgermeisterin als erstes ändern?
Als erstes würde ich ändern, dass ich Oberbürgermeisterin bin. Dafür gibt es berufenere Menschen als mich. Das Amt jedoch einmal für einen Tag auszuüben, würde mich schon sehr interessieren.

Düsseldorf ist für Sie …
lebens- und liebenswert. Es ist die Geburtsstadt des Weltbürgers Heinrich Heine und ich genieße den Charme, den diese Stadt ausstrahlt.

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