Dr. Susanne Hörmann, Charlotte, Ava und Dr. Beate Jürgens beim Luegalleefest in Oberkassel// Foto: Susan Tuchel

Charlotte kennt die Familienzahnarztpraxis Dr. Beate Jürgens und Partner eigentlich aus einer anderen Perspektive. Zweimal im Jahr geht sie zur Mundhygiene in die Praxis. Beim Luegalleefest in Oberkassel Ende August stand sie nun mit ihrer Mutter und ihrer Freundin Ava vor dem Glücksrad der Praxis. Sie wollte unbedingt ihr Glück versuchen, obwohl sie im letzten Jahr nur Trostpreise bekommen hatte. Sechs Mal drehte sie, griff in die Lostrommel und zog beim letzten Los den Hauptgewinn der Charity-Aktion: einen Rundflug mit Flying Hope über Düsseldorf, gespendet von Flying Hope. „Das hätte ich nie gedacht. Das ist wirklich krass“, strahlte die Elfjährige und weiß auch sofort, wer mitfliegen darf: ihre Eltern und natürlich ihre Freundin Ava.

Was beim Luegalleefest für die Besucher ein lustiger Dreh am Glücksrad ist, beginnt für das Praxisteam schon Monate vorher. Seit 14 Jahren organisiert die Zahnarztpraxis jedes Jahr hunderte Sachpreise für die Tombola. „Unternehmen und Unterstützer müssen angesprochen, Preise eingesammelt, sortiert und vor Ort an die Gewinner verteilt werden“, erklären Beate Jürgens und ihre Praxispartnerin Susanne Hörmann.

In diesem Jahr kamen zum ersten Mal mehr als 2000 Euro bei der Tombola zusammen, nämlich genau 2050 Euro. Die beiden Zahnärztinnen verdoppelten wie jedes Jahr den Betrag auf 4100 Euro. It’s for Kids stockte auf insgesamt 6000 Euro auf.

Gespendet wird jeder Cent

3000 Euro gehen an den Sterntaler Düsseldorf e.V. und 3000 Euro an den gemeinnützigen Verein Flying Hope. Sterntaler finanziert mit der Spende Erste Hilfe-Kurse für Dritt- und Viertklässler. Flying Hope ist ein Düsseldorfer Netzwerk ehrenamtlicher Piloten, das schwerkranke und mehrfachbehinderte Kinder kostenlos zu Behandlungen und medizinischen Terminen fliegt. Mehr als 100 solcher Flüge ermöglichte der Verein alleine im letzten Jahr und ist immer auf der Suche nach neuen Piloten, erklärte der Vorsitzende Michael Offermann. Die Piloten stellen die Flugzeuge, der Verein übernimmt die Kosten für den Treibstoff.

Für Charlotte ist der Hauptgewinn vor allem eines: ein Abenteuer über den Dächern ihrer Heimatstadt. Für die Kinder, die Flying Hope normalerweise an Bord nimmt, hat das Fliegen eine ganz andere Bedeutung. Sie werden zu Spezialkliniken, Therapien oder Hospizen gebracht, wenn lange Fahrten mit dem Auto kaum zumutbar sind. Im August ersparte Flying Hope beispielsweise einer Vierjährigen nach ihrer Therapie in Bremen eine zweitägige Autofahrt nach Schweden. Zweieinhalb Stunden dauerte der Flug. So bekommt Charlottes sechster Dreh am Glücksrad noch eine zweite Dimension: Während sie sich auf ihren Rundflug freut, hilft die Charity-Aktion der Zahnarztpraxis schwerkranken Kindern, für die „Über den Wolken“ zu sein noch viel mehr bedeutet.                          

Dr. Susanne Hörmann, Charlotte, Ava und Dr. Beate Jürgens beim Luegalleefest in Oberkassel// Foto: Susan Tuchel

Charlotte kennt die Familienzahnarztpraxis Dr. Beate Jürgens und Partner eigentlich aus einer anderen Perspektive. Zweimal im Jahr geht sie zur Mundhygiene in die Praxis. Beim Luegalleefest in Oberkassel Ende August stand sie nun mit ihrer Mutter und ihrer Freundin Ava vor dem Glücksrad der Praxis. Sie wollte unbedingt ihr Glück versuchen, obwohl sie im letzten Jahr nur Trostpreise bekommen hatte. Sechs Mal drehte sie, griff in die Lostrommel und zog beim letzten Los den Hauptgewinn der Charity-Aktion: einen Rundflug mit Flying Hope über Düsseldorf, gespendet von Flying Hope. „Das hätte ich nie gedacht. Das ist wirklich krass“, strahlte die Elfjährige und weiß auch sofort, wer mitfliegen darf: ihre Eltern und natürlich ihre Freundin Ava.

Was beim Luegalleefest für die Besucher ein lustiger Dreh am Glücksrad ist, beginnt für das Praxisteam schon Monate vorher. Seit 14 Jahren organisiert die Zahnarztpraxis jedes Jahr hunderte Sachpreise für die Tombola. „Unternehmen und Unterstützer müssen angesprochen, Preise eingesammelt, sortiert und vor Ort an die Gewinner verteilt werden“, erklären Beate Jürgens und ihre Praxispartnerin Susanne Hörmann.

In diesem Jahr kamen zum ersten Mal mehr als 2000 Euro bei der Tombola zusammen, nämlich genau 2050 Euro. Die beiden Zahnärztinnen verdoppelten wie jedes Jahr den Betrag auf 4100 Euro. It’s for Kids stockte auf insgesamt 6000 Euro auf.

Gespendet wird jeder Cent

3000 Euro gehen an den Sterntaler Düsseldorf e.V. und 3000 Euro an den gemeinnützigen Verein Flying Hope. Sterntaler finanziert mit der Spende Erste Hilfe-Kurse für Dritt- und Viertklässler. Flying Hope ist ein Düsseldorfer Netzwerk ehrenamtlicher Piloten, das schwerkranke und mehrfachbehinderte Kinder kostenlos zu Behandlungen und medizinischen Terminen fliegt. Mehr als 100 solcher Flüge ermöglichte der Verein alleine im letzten Jahr und ist immer auf der Suche nach neuen Piloten, erklärte der Vorsitzende Michael Offermann. Die Piloten stellen die Flugzeug, der Verein übernimmt die Kosten für den Treibstoff.

Für Charlotte ist der Hauptgewinn vor allem eines: ein Abenteuer über den Dächern ihrer Heimatstadt. Für die Kinder, die Flying Hope normalerweise an Bord nimmt, hat das Fliegen eine ganz andere Bedeutung. Sie werden zu Spezialkliniken, Therapien oder Hospizen gebracht, wenn lange Fahrten mit dem Auto kaum zumutbar sind. Im August ersparte Flying Hope beispielsweise einer Vierjährigen nach ihrer Therapie in Bremen eine zweitägige Autofahrt nach Schweden. Zweieinhalb Stunden dauerte der Flug. So bekommt Charlottes sechster Dreh am Glücksrad noch eine zweite Dimension: Während sie sich auf ihren Rundflug freut, hilft die Charity-Aktion der Zahnarztpraxis schwerkranken Kindern, für die „Über den Wolken“ zu sein noch viel mehr bedeutet.                          

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