16 Juli 2021

125 Jahre Einfach. Immer. Da

125 Jahre  Einfach. Immer. Da

Seit 125 Jahren ist die Rheinbahn ein wichtiger Motor für Düsseldorf und die Region. Generationen von Rheinbahnerinnen und Rheinbahnern haben in dieser Zeit viele Milliarden Menschen sicher und verlässlich an ihr Ziel gebracht. Dabei haben sie so viele Kilometer zurückgelegt, dass es etliche Male bis zur Sonne und zurück gereicht hätte. Selbst in schwierigen Phasen wie der Nachkriegszeit mit ihrer immensen Not und Zerstörung oder der aktuellen Corona-Pandemie hat die Rheinbahn die Region Düsseldorf im wahrsten Sinne des Wortes am Laufen gehalten und war in all den Jahren für die Menschen Einfach. Immer. Da. 

Mobilitätsgarant für eine Metropolregion 

Alles begann mit dem Bau der Oberkasseler Brücke, die Düsseldorf mit den linksrheinischen Dörfern und Krefeld verbinden sollte. So gründeten Franz Haniel junior, Heinrich Lueg, August Bagel und Heinrich Vohwinkel am 25. März 1896 die Rheinbahn. Sie trugen damit in maßgeblicher Weise mit dazu bei, dass die Menschen in Düsseldorf, im Kreis Mettmann, im Rheinkreis Neuss und in den benachbarten Städten wie Duisburg oder Krefeld zur Arbeit kommen, Freunde treffen, Besorgungen erledigen oder ihre Freizeit gestalten können. 

Auch wenn das öffentliche Leben durch die Corona-Pandemie in historischer Weise heruntergefahren wurde, haben wir in den hinter uns liegenden Monaten erlebt, dass der Nahverkehr auch in Zeiten der Krise unverzichtbar für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens ist. Bevor die Corona-Pandemie die Welt in ihren Würgegriff nahm, war die Rheinbahn auf einem erfolgreichen Weg. 229 Millionen Fahrgäste nutzten 2019 die 135 Linien im Bedienungsgebiet. Auch die ersten drei Monate des Jahres 2020 bis zum ersten Lockdown waren rekordverdächtig gut. Diese Entwicklung zeigt, dass die Menschen bereit sind, auf Busse und Bahnen umzusteigen, wenn das Angebot stimmt. 

Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn

Eine Milliarde Euro für die Verkehrswende 

Nie zuvor war der Nahverkehr so wichtig wie heute. Die Rheinbahn gestaltet die Verkehrswende aktiv mit und ist somit Garant für das Erreichen der Klimaneutralität. Immer mehr moderne Fahrzeuge und digitale Angebote machen die Busse und Bahnen zur echten Alternative zum Auto. Bis zum Jahr 2030 investiert sie rund eine Milliarde Euro in neue komfortable Fahrzeuge. Die Rheinbahn ist auch zukünftig Einfach. Immer. Da. 

Eine App, viele Möglichkeiten 

Eine erfolgreiche Verkehrswende bedeutet, dass Busse und Bahnen, Autos und alternative Verkehrsmittel nicht als „Entweder-oder“, sondern als „Sowohl-als-auch“ verstanden werden. Es gilt, die verschiedenen Angebote intelligent miteinander zu verbinden und den Menschen zu helfen, gezielt nach ihrem Mobilitätszweck das geeignete Verkehrsmittel zu nutzen. Der ÖPNV ist dabei das Herzstück der innerstädtischen, aber auch städteverbindenden Mobilität. Gerade hat die Rheinbahn dafür die neue Mobilitätsplattform „redy“ vorstellt. Sie bündelt die Angebote des Verkehrsunternehmens mit denen von Taxi Düsseldorf, Nextbike, TIER und MILES. Weitere Anbieter werden in den kommenden Monaten hinzustoßen. „redy“-Nutzer bekommen einen Überblick über die verschiedenen Mobilitätsangebote für ihre Strecke, können diese einfach miteinander vergleichen und haben so einen bequemen Zugang zu leistungsstarken Mobilitätsmitteln abseits des eigenen PKWs. Sie entscheiden selbst, was ihnen wichtig ist – sei es Kostensensibilität, Geschwindigkeit, Dauer und Ökologie (CO2-Fußabdruck).

Diesen Weg der ständigen Innovation gilt es weiter zu beschreiten. Die Liste von Ideen und Projekten bei der Rheinbahn ist lang. Denn es wird eine Zeit nach Corona geben. Hierauf bereitet sie sich schon heute vor. Eine leistungsstarke Infrastruktur sowie umweltbewusste Fahrzeuge sind für einen attraktiven, sicheren und modernen Öffentlichen Personennahverkehr enorm wichtig. Hieran arbeitet die Rheinbahn in enger Abstimmung mit der Politik, mit den Behörden und mit den verkehrspolitischen Gremien im Verkehrsverbund. 

„Richtungsweisend in den Anfangszeiten waren neben dem Bau der Oberkassler Brücke die erste elektrische Schnellbahn Europas auf der Strecke nach Krefeld oder die Beteiligung an der Gründung des Flughafens. Nach den schrecklichen Kriegsereignissen war die Rheinbahn innerhalb kürzester Zeit wieder der Mobilitätsgarant in unserer Stadt und im Umland. Es folgte gemeinsam mit der Stadt Düsseldorf der Bau der U-Bahn in den 1970er-Jahren und ab 2007 der Bau der Wehrhahn-Linie. Mit deren kunstvoll gestalteten Bahnhöfen haben wir es 2016 sogar bis in die New York Times geschafft! Die Weiterentwicklung der Barrierefreiheit durch niederflurige Bahnen und Busse und durch Hochbahnsteige ist eine der größten Errungenschaften für unsere Kunden. Aktuell haben wir uns auf den Weg gemacht, die Busflotte auf emissionsfreie Antriebe umzustellen. Dies ist eine Notwendigkeit für saubere Luft und den hohen Lebenswert in unserer Region“

Klaus Klar

Neues Markenversprechen zum Jubiläum 

Ein Jubiläum ist aber immer auch Anlass, sich frisch für die Zukunft zu machen. Daher haben viele fleißige Köpfe bei der Rheinbahn in den vergangenen Monaten sehr intensiv an der Weiterentwicklung des Markenversprechens und des Markenauftritts gearbeitet. Ihre Vision ist es mehr denn je, Mobilität einfach zu machen. In einer immer komplizierteren Welt sehnen sich die Menschen nach Vereinfachung. Gleichzeitig hat die Rheinbahn ihre Wort-Bildmarke renoviert und alles in einem passenden Claim zusammengefasst. Klaus Klar erklärt: „Wir wollen die Rheinbahn konsequent aus Kundensicht aufstellen und die erste Wahl für Mobilität in und um Düsseldorf sein. Ins Zentrum unseres Markenkerns stellen wir den Begriff der ‚Einfachheit‘. Das Fahren mit der Rheinbahn soll für unsere Kunden so einfach wie möglich werden. So verstehen wir unseren Auftrag und das Versprechen bringt es auf den Punkt: Nahverkehr soll für die Menschen noch einfacher werden und sie mit einem leistungsfähigen Angebot überzeugen.“

Bilder aus 125 Jahren Rheinbahn: Von der ersten Strecke nach Krefeld über den Corneliusplatz in den 50er Jahren und dem Bau der Wehrhahn-Linie bis zu den Jubiläumsfahrzeugen zum 100. und 125. Geburtstag.

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