22 Juni 2016

Update Kaiserswerther Markt

Update Kaiserswerther Markt

 

Kaiserswerther Markt: Per Georadar wird nach unterirdischen Funden gesucht

Der Vorentwurf zur Umgestaltung des Kaiserswerther Marktes wurde den Bürgerinnen und Bürgern am 6. Juni in der Grundschule Kaiserswerth vorgestellt. Dabei wurde neben vielen anderen Themen auch über die zu erwartenden Bodendenkmäler berichtet.

Um später einen reibungslosen Bauablauf zu gewährleisten, muss die Lage unterirdischer Funde vorab möglichst genau ermittelt werden. Zu diesem Zweck wird bis Donnerstag, 23. Juni, eine Sondierung per Georadar durchgeführt. Es handelt sich hierbei um eine zerstörungsfreie Untersuchung des Untergrundes mit elektromagnetischen Wellen. Untersucht wird der gesamte Bereich des Kaiserswerther Marktes zwischen der Einmündung An Sankt Swidbert und der Rheinuferpromenade. Archäologen vermuten die Fundamente des mittelalterlichen Rathauses im Bereich der Mittelinsel. Die Fundamente des Rheintors dagegen befinden sich wahrscheinlich im Übergang zur Rheinuferpromenade.
Die Messungen auf der Mittelinsel werden vormittags durchgeführt, um den Gastronomiebetrieb so wenig wie möglich zu behindern. Während der Messung ist es erforderlich, einen Teil des Kaiserswerther Marktes von parkenden Autos freizuhalten. Zu diesem Zweck wird für Dienstag, 21. Juni, eine Halteverbotszone eingerichtet. Das Halteverbot gilt für die Südseite des Kaiserswerther Marktes, von Hausnummer 19 bis Eckgrundstück An Sankt Swidbert 1, von 9 bis 15 Uhr. Der Autoverkehr wird von den Messungen nur minimal beeinträchtigt. Die Straße kann im Bedarfsfall innerhalb von Sekunden geräumt werden.
Je nach Aussagekraft der Georadar-Untersuchung ist es gegebenenfalls erforderlich, zu einem späteren Zeitpunkt, nach Abschluss der Außengastronomie-Saison, Bohrungen durchzuführen.