15 Juni 2016

Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei

Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei

 

Ziege stirbt nach schwerer Misshandlung durch Unbekannte – PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus 

 Fahndung nach Tierquälern: Einer Polizeimeldung zufolge fügten unbekannte Täter in der Nacht von Montag auf Dienstag vergangener Woche im Wildpark „Tannenbusch“ in Dormagen-Delhoven einer Ziege mit einem scharfen Gegenstand – vermutlich einem Messer – so schwere Verletzungen zu, dass sie trotz tierärztlicher Behandlung starbDie Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetzt und bittet unter der Telefonnummer 02131 3000 um Zeugenhinweise. Um die Suche nach den Tierquälern zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA jetzt eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung der Täter führen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Tat geben können, haben ebenso die Möglichkeit, sich telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail an PETA zu wenden – auch anonym.

 

„Bitte helfen Sie mit, diese brutale Tat aufzuklären“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.“



Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt.
 Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“
PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von ausgesetzten Tieren und Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/TierischeMitbewohner
PETA.de/Staatsanwalt