Abschied von der närrischen Session 2017

Abschied von der närrischen Session 2017

Hoppeditz-Beerdigung im Stadtmuseum

Der Heimatverein Düsseldorfer Weiter e.V. 1978, die Gesellschaft Düsseldorfer Spieflratze e.V. 1911 und das Düsseldorfer Narrencollegium e.V. 1952 haben in Kooperation mit dem Stadtmuseum Düsseldorf, Berger Allee 2, heute am Aschermittwoch, um 11.11 Uhr, zum Hoppediz-Begräbnis eingeladen. Damit wurde die närrische Session 2017 feierlich beendet.

Impressionen 2017

Wir zeigen Ihnen noch einmal die schönsten Impressionen des närrischen Treibens in Düsseldorf.

Die ZOO:M Redaktion findet: Düsseldorf hatte den schönsten und provokantesten Zoch! Doch Vorsicht beim Teilen der Bilder von Trump, denn bei der Einreise in die USA sollen jetzt auch die sozialen Netzwerke geprüft werden, nicht dass man wegen „Majestätsbeleidigung“ gleich wieder aus Amiland verstoßen wird….

Die Närrinnen und Narren feierten auch vor dem Rathaus ihren Zoch, der 117 Wagen zählte, 10.000 Beteiligte und 6,4 Kilometer lang war.
Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel begrüßte die Jecken vor dem Start des Rosenmontagszuges 2017 im Rathaus.
© Landeshauptstadt Düsseldorf/Melanie Zanin

„Uns kritt nix klein – Narrenfreiheit, die muss sein!“:
600.000 Jecken feierten in der Landeshauptstadt

Viele Besucherinnen und Besucher kamen aus dem Umland zum Karnevalsumzug.
600.000 Jecken bejubelten in der Landeshauptstadt nach Angaben des Comitee Düsseldorfer Carneval e.V. ihren Rosenmontagszug standesgemäß mit mehrfachem Helau.
Der „Zoch“ mit 117 Wagen, 29 Kapellen und rund 10.000 Teilnehmer sorgte für einen 6,4 Kilometer langen Lindwurm.
Die Mottowagen wurden – wie in den vergangenen Jahren – von Wagenbaumeister und Künstler Jacques Tilly geschaffen. Ob US-Präsident Donald Trump im Clinch mit Verfassung und Freiheitsstatue, Martin Schultz‘ Kampf gegen „Mammutti“ Angela Merkel, die Wutbürger als Gefährder der Demokratie ebenso wie die blonden „Braunen“, Recep Erdogan im Kampf gegen Karnevalisten, der Brexit als Suizid – Tillys humoristisch-bissiger Rundumschlag wurde mit Spannung erwartet und mit Applaus bedacht.
Auch mit der Lokalpolitik setzten sich die Motto- und Karnevalswagen humoristisch auseinander und zeigten dabei auch Oberbürgermeister Thomas Geisel; zum Beispiel – in Anspielung auf den bevorstehenden Grand DÈpart – flüchtet der OB per Rad vor einer drohenden Neuverschuldung. Im Blickpunkt standen auch zwei Karnevalswagen der Düsseldorf Congress Sport & Event (DCSE) sowie Düsseldorf Tourismus GmbH (DT) zu den sportlichen Groflereignissen wie Tischtennis-WM, Triathlon-EM und dem Radsportereignis Grand DÈpart der Tour de France.
Der Vorbeimarsch der Karnevalisten dauerte rund drei Stunden. Mehrere hundert Polizisten sicherten den Zug. Für die Besucher am Wegesrand gab es Tonnen von Wurfmaterial. Die früher klassischen Kamellen haben dabei fast ausgedient, vielmehr rieselten qualitativ hochwertige Süßigkeiten von den Wagen herunter.
Für das Ordnungsamt, das am Rosenmontag rund 240 (Zum Vergleich der Rosenmontagszug 2015, da er 2016 ausfiel: rund 220) Käfte  inklusive privater Sicherheitsdienste und Verwaltungskräfte  im Einsatz hatte, stand an diesem Tag neben dem Glasverbot auch der Jugendschutz im Vordergrund. Seit Weiberfastnacht bis Rosenmontag, 15 Uhr, waren so vom OSD 95 „positive“ Jugendschutzkontrollen (2015: 130) vorgenommen worden. Die ertappten Jugendlichen mussten den Alkohol auf Geheiß des OSD wegkippen. Die Jugendschutzkontrollen gingen auch in diesem Jahr einher mit den Glasverbotskontrollen. An den 16 (2015: 16) Kontrollstellen in der Altstadt hielten die OSDler auch die Jugendlichen gleich mit im Blick. Zur Karnevalsbilanz gehörten auch mehr als 114 erwischte so genannte Wildpinkler (2015: 170).
Aus Sicht des OSD bewährte sich erneut das Düsseldorfer Glasverbot zu Karneval. Es wurde in Gastronomie- und Einzelhandelsbetrieben kein Verstoß (2015: 3) gegen das Glasverbot festgestellt. Tatsächlich lagen nur wenige, zerbrochene Gläser und Glasflaschen auf dem Pflaster der Düsseldorfer Altstadt. Die Jecken zeigten sich in Sachen Glaskontrolle sehr kooperativ und informiert. Für die Wenigen, die doch noch überrascht waren, hielt der Ordnungs- und Servicedienst an den 16 Kontrollpunkten zur Altstadt biologisch abbaubare Becher zum Umfallen bereit.

 

 

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